Unter Film versteht man eine Abfolge von Bildern, die in Farbe auf einen Bildschirm projiziert und dank der heutigen Technik vertont und musikalisch untermauert werden können. Der Film erzählt eine fiktive oder auch reale Geschichte und dient in erster Linie der Unterhaltung von Menschen. Der amerikanische Erfinder und Unternehmer Thomas Alva Edison entdeckte im Jahre 1894 den Film und läutet damit das Zeitalter der Stummfilme ein. In dem ersten Filmstudio, das er gründete, wurden die ersten Filme erzeugt, welche allerdings damals nur etwas 30 Sekunden lang waren, keinen Ton und keine Farbe hatten. Anschauen konnte man diese durch einen Guckkasten, dem sogenannten Kinetoskop. Im Jahre 1927 war es dann möglich, die Filme zu vertonen, wodurch diese an Unterhaltungswert gewannen. Jedoch erst 40 Jahre später erhielt das Farbfernsehen in deutsche Wohnzimmer Einzug, wodurch der Film seinen heutigen Status als Massenmedium erreichte. Neben der Bedeutung als Massenmedium und als Kunstform hat der Film noch eine enorme wirtschaftliche Funktion, da die Produktion solcher nicht nur aufgrund der technischen Standards viel Geld kosten, sondern im Gegenzug auch eine Menge Geld einbringen. Das Land mit der größten Filmproduktion ist unzweifelhaft Indien. Alleine im Jahr 2005 wurden über 1.000 “Bollywood”-Filme gedreht und die Zahl steigt jährlich weiter an.