100 Plätze in den Chart sind nicht ungewöhnlich. Aus diesem Grund heißen die Charts zum Beispiel in Deutschland auch “Top 100 Charts”. Die Top 100 Charts in ihrer jetzigen Form gibt es seit 1989. Davor hatten die deutschen Charts nur 75 Plätze, noch früher sogar nur 40, bzw. 50 Ränge. Die Erweiterung auf 100 Plätze war eine Maßnahmen, die getroffen werden musste, weil die Fülle an einzelnen Musiktiteln zunahm und sonst nicht mehr vernünftig hätte gezählt werden können. Die Top 100 Charts wurden in ihrer bisherigen Laufzeit oft und teilweise nachhaltig verändert. So konnte man bis 2001 zum Beispiel auch mit oft im Radio gespielten Songs in die Charts kommen. Eine weitere einschneidende Änderung war die Einführung des Zählen der digitalen Downloads auch Shop wie Musicload oder iTunes. Seit 2007 wird so verfahren. Ebenfalls anders als früher gibt es seit 2008 bereits wöchentlich Dienstags erste Details aus den kommenden Top 100 Charts, die eigentlich erst am jeweiligen Freitag erscheinen. Grundlage der Charts in Deutschland (und auch logischerweise in der ganzen Welt) bleibte allerdings der Verkauf von Tonträgern, auf welchem Medium auch immer. Deswegen sind die Top 100 Charts immer ein Spiegel des aktuellen musikalischen Geschmacks einer Gesellschaft, zumindest wenn es um populäre Musik geht. Für zahlreiche andere Genres (Dance, Black, Rock, etc.) gibt es ebenso zahlreiche Charts. Hier wird allerdings deutlich differenzierter unterschieden, um welche Songs es geht.